Saison
IRC Barum Czech Rally

IRC Barum Czech Rally Zlin 27.-29. August

Nach der Rallye de la Famenne fuhr Martine direkt in die Tschechei, wo am Dienstag die Vorbereitungen zur Barum Rally begannen. Mit allein 28 S2000 Autos am Start, hatte die Barum Rallye einen neuen Rekord aufgestellt. Auch ansonsten sollte diese Veranstaltung sich nur auf höchstem Niveau abspielen.

„Schon nach den ersten Kilometern beim Training war ich begeistert von den Wertungsprüfungen. Die Walddurchfahrten von z.B. der Wp Halenkovice ( 24,9 km ), Pindula ( 19,76 km) oder Trojàk ( 29,9 km  ) sind faszinierend. Sehr eng, technisch, schnell, voller Kuppen und Sprünge und außer Bäume und Brückengeländer keine Auslaufzonen. Aber auch die Dorfdurchfahrten waren toll, sie erinnerten mich ein bisschen an Belgien, nur dass die Gegend hier einem schon noch zeigte, dass wir Zuhause im puren Luxus leben“ so Martine.

Hier wurde jeder kleinste Fehler teuer bezahlt, dies sah der Service an den Autos die kaputt zurück kamen. Kleinere Blechschäden sah man selten, eher Autos, wo man 2mal hinschauen musste um noch zu erkennen was es war.

Martine fuhr wieder mit Renaud Bronkart auf dem nur 85 PS starken Nissan Micra N1. Mit der Startnummer 130, starteten beide als zweites Auto am Freitag auf dem Rundkurs in Zlin. „ Ich habe Rundkurse ja nicht allzu gerne, dies war aber schon was besonderes, allein das Abfahren wurde Donnerstags erst um 23.45 Uhr gestattet und dann alle Autos zusammen durch die abgesperrte Stadt, was einen besonderen Charme hatte.  Am Freitag dann, bot sich uns eine Kulisse von 150.000 Fans, deren Krach und Begeisterung bis ins Auto zu hören war.
Die Bevölkerung ist sehr Rallye begeistert und überall stehen Kinder wie Erwachsene die ganze Woche über zu winken und Autogramme zu fragen. Dies hat mich teilweise sehr überwältigt, da man durch Dörfer fuhr, wo die Kinder noch nix hatten und sich über ein Foto freuten als sei Weihnachten und Ostern an einem Tag “ so Martine.

Alle Sonderprüfungen liefen für die beiden ohne Probleme, es fehlte halt nur an Grip wegen den Straßenreifen und massiv an PS bei den oft sehr steilen Starts und Bergaufpasssagen.
In der N1 starteten diesmal 5 Autos, am Ende belegten Martine und Renaud den 2. Platz in der Klasse und den 57. Platz im Gesamt.
Gewonnen hat Freddy Loix vor Juho Hänninen und Pavel Valsousek, alle auf Skoda Fabia S2000.

Martine: „ Ein großes  MERCI an meinen Vater, der mich auf die Rallye begleitet hat und den Service organisiert hat.“

 

 
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